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Versuchsflächen „Epizentrum forstlicher Genressourcen"

Ministerin Margit Conrad besichtigt forstliche Projekte - Augenmerk auch auf Umwelteinrichtungen

Ein reiches Vorkommen seltener Baumarten in ungewöhnlich großer genetischer Vielfalt, eine geradezu vorbildliche Heizungsanlage mit regenerativem Brennstoff, dazu ein neuer Waldlehrweg samt „Babywiese": All dies - und einiges mehr - hat Jettenbach zu bieten. Gute Gründe für die rheinland-pfälzische Umweltministerin, der westpfälzischen Gemeinde einen Besuch abzustatten. Gestern informierte sich Margit Conrad (SPD) vor Ort eingehend über laufende Projekte und Maßnahmen.

Natürlich liegt der Landesministerin für Umwelt und Forsten in Mainz die Nutzung regenerativer Energien sehr am Herzen - und nicht minder die Forstwirtschaft. Das betonte Margit Conrad gestern ausdrücklich, kurz bevor sie das Schuhwerk wechselte und sich auf einen „Rundkurs" durch Dorf und Gemarkung begab.

Begleitet wurde sie von Mitgliedern des Gemeinderats um Ortsbürgermeister Bernd Ginkel, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Hartloff, sowie Fachleuten von Forst, Pollichia und einem Planungsbüro, die jeweils fachkundig für Informationsfluss sorgten. „ Jettenbach musste ich mir unbedingt mal ansehen", verwies Margit Conrad darauf, dass dieser Besuch bereits seit Längerem geplant gewesen sei. Dass in Jettenbach in ökologischer Hinsicht viel Interessantes passiere, darum wisse man auch in Mainz. Schließlich werde so einiges davon bereits seit Jahren aus Landesmitteln gefördert.

Nicht nur weil sie selbst aus dem Kreis Kusel stammt, zudem Hartloffs Vorgänger als Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Kusel, Detlef Bojak, aus dem Ort stammt, war der Ministerin Jettenbach also ein Begriff. Was sie allerdings bislang, wie sie selbst bekannte, noch nicht mit eigenen Augen gesehen hat, sind die forstwirtschaftlichen Versuchsflächen, auf denen sich das Forstamt der Gen-Erhaltung bei seltenen Baumarten widmet. Jettenbach sei das „Epizentrum forstlicher Genressourcen", hob Bolko Haase die Bedeutung der Flächen rund um die Gemeinde hervor. Der Leiter der Abteilung für Forstgenetik und Genressourcen an der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt erläuterte eingehend die Konzeption, nach der das Forstamt Kusel vor allem auf Jettenbacher Gemarkung großflächig selten vorkommende Baum- und Straucharten hegt und pflegt und auf eine genetische Vielfalt des Saatguts abzielt.

Eine weitere Station war der neue Wald- und Naturlehrweg „Gruber Weg", den die Gemeinde zusammen mit der Pollichia angelegt hat und der von Conrads Ministerium mit 6000 Euro gefördert wird. Die Konzeption des Lehrpfads erläuterte Pollichia-Geschäftsführer Dr. Oliver Röller. Unterhalb des Lehrpfads ist eine „Babywiese" angelegt worden, wo jedem Neugeborenen im Ort ein neu gepflanztes Bäumchen gewidmet wird.

Die geplanten Hochwasser-Rückhalte-Maßnahme und die vorgesehene Lkw-Umgehung vom Steinbruch aus waren weitere Themen, bevor sich die Minsterin vor dem Abschlussgespräch die moderne Holzschnitzel-Heizanlage in der Musikantenland-Halle näher erläutern ließ. (cha)

MEDERW / MEDERW
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.141
Datum: Dienstag, den 21. Juni 2005
Seite: Nr.15
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper


eingestellt : 21.06.2005

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