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Werkstraße auf gutem Weg

KOLLWEILER: Arbeiten sind im Zeitplan - Zwei Bautrupps im Einsatz

170 Arbeitstage sind für den Bau der Werkstraße bei Kollweiler angesetzt. Seit Ende September arbeitet die Baufirma an der Straße, die Kollweiler und Jettenbach vom Schwerlastverkehr entlasten soll. Derzeit sind zwei Kolonnen eingesetzt. Kollweilers Ortsbürgermeister Hartmut Schmitt ist mit dem Baufortschritt zufrieden: „Die Firma ist schon weiter als geplant."

Mit rund 2,6 Millionen Euro wird der Straßenbau aller Voraussicht nach zu Buche schlagen. Je eine Million fließen aus Töpfen des Mainzer Innenministeriums nach Jettenbach wie nach Kollweiler. Den Rest müssen die beiden Ortsgemeinden schultern. Dabei sind die Gemeinden Bauherr und finanzieren die Kosten für den Straßenbau vor. Ausgaben für die Werkstraße sind 2006 und 2007 zu leisten, die Landeszuschüsse fließen in den Jahren 2006 bis 2008.

Nachdem der Auftrag im Spätsommer vergeben wurde, hatte die mit dem Bau beauftragte Firma Horn Ende September mit den Arbeiten begonnen. Zwei Trupps arbeiten von den beiden Ausgangspunkten der Straße aufeinander zu. Im Bereich der Anbindung der Werkstraße an die Landestraße 372 zwischen Reichenbach-Steegen und Kollweiler wird derzeit die Linksabbiegespur und Anbindung hergestellt.

Die zweite Kolonne begann auf Jettenbacher Gemarkung. Die Unterbauarbeiten wie Planum schieben und Filtermaterial einbringen wurden auf rund 1,7 Kilometer von der Basalt AG auf der Jettenbacher Gemarkung bis an die Gemarkungsgrenze Kollweiler so gut wie fertiggestellt. Die Betriebsstraße wird eine bituminöse Decke erhalten.

Der Steinbruch bei Jettenbach gab den Anlass für den Straßenbau. Die Bürger in Jettenbach und in Kollweiler müssen seit Jahren an- und abfahrenden Lkw-Verkehr der Basalt AG hinnehmen, zu Spitzenzeiten wurden 300 bis 400 Fahrten am Tag gezählt. Denn vom Jettenbacher Steinbruch aus wurde vornehmlich die Air Base in Ramstein beliefert. Mit den Flugplatz-Aufträgen war auch das Aufkommen an schweren Lastern, die durch die beiden Orte fahren, um einiges gestiegen.

Die Werkstraße umgeht die bebauten Ortslagen. Des weiteren orientiert sie sich in ihrer Linienführung so weit wie möglich an vorhandenen Wirtschaftswegen. Dadurch werden Eingriffe in das Grundeigentum wie auch in Natur und Landschaft minimiert. Etwa zehn Hektar Fläche wurden dennoch für den Bau benötigt. Diese Fläche wird im Rahmen der Bodenordnung durch Ausweisung von Ersatzland und auch durch Flächenankauf bereitgestellt. Ermöglicht wurde dies durch ein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren in Jettenbach-Kollweiler, das im Mai 2006 vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westpfalz eingeleitet wurde. Mit allen betroffenen Eigentümern konnten einvernehmliche Regelungen hinsichtlich ihres Landeigentums erzielt werden.

Landwirtschaftsminister Hendrik Hering hat den Erfolg dieses Bodenordnungsverfahrens gewürdigt. Es werde in hervorragender Weise demonstriert, „wie durch Bodenordnung die Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum verbessert werden kann". Gleichzeitig werde der Standort des Steinbruchs stabilisiert, damit die regionale Wirtschaftskraft gestärkt. (wiu)

DREWITC / DREWITC
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Pfälzische Volkszeitung
Datum: Nr.268
Datum: Samstag, den 18. November 2006
Seite: Nr.22
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eingestellt : 03.12.2006

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