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Durchnässter Boden macht Straßenbauern Sorgen

Durchnässter Boden macht Straßenbauern Sorgen
JETTENBACH/KOLLWEILER: Teilstück der künftigen Werkstraße muss auf Standfestigkeit untersucht werden

Wird die Werkstraße zwischen Jettenbach und Kollweiler teurer als veranschlagt? Probleme mit der Festigkeit an der Baustelle auf der Jettenbacher Gemarkung machen eine Untersuchung des Untergrunds notwendig, so der Jettenbacher Ortsbürgermeister Bernd Ginkel gestern.

Wie berichtet, soll die Straße beide Gemeinden vom Schwerlastverkehr entlasten, der durch den Steinbruch in Jettenbach verursacht wird. Baubeginn war im September. Die Arbeiten seien bislang nicht so vorangegangen wie erhofft, sagte Ginkel. Der Boden sei durchnässt, der Baustellenverkehr habe das bislang befestigte Teilstück in Mitleidenschaft gezogen. Dort ruhen die Arbeiten. Wenn der Boden wieder trockner sei, werde die Standfestigkeit des Teilstücks untersucht.

Die bis auf die Asphaltschicht fertig gestellte Straße vom Steinbruch Jettenbach her habe immens Wasser gezogen. Deshalb seien die wasserführenden Gräben entlang der Straße vertieft worden. Für den Fall, dass nachgebessert werden müsse, sei es nicht notwendig, den bisherigen Abschnitt noch einmal aufzureißen, berichtete Ginkel. Das Problem könnte mit Hilfe eines „Geogitters" behoben werden. Die Deckschicht werde dann mit einer zusätzlichen Festigung versehen. Dies wäre der schlimmste Fall, der einiges an Mehrkosten nach sich ziehen könnte: schätzungsweise bis zu 100.000 Euro, wenn diese zusätzliche Maßnahme auch auf den künftigen Bauabschnitt auf Gemarkung Kollweilers ausgedehnt werden müsse.

Bisher bewege man sich absolut im Kostenrahmen, betonte Ginkel. Der Bau der Betriebsstraße zwischen dem Steinbruch Jettenbach und Kollweiler ist mit 2,6 Millionen Euro veranschlagt. Zwei Millionen flossen aus Zuschussmitteln des rheinland-pfälzischen Innenministeriums. Die Straße wird als wichtiger Beitrag zur Stärkung der Infrastruktur angesehen. Nicht zuletzt, weil die Lastwagen vom Steinbruch her in hohem Maße die Air Base in Ramstein beliefern.

Nicht alle Arbeiten ruhen. Derzeit wird zwischen beiden Orten an den künftigen Einfahrten der Werkstraße und des „Bypasses" gearbeitet, der bereits jetzt in einer Fahrtrichtung um Kollweiler herumführt. Ginkel hofft, dass die Werkstraße ab Herbst voll genutzt werden kann. (cha)

DREWITC

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.47
Datum: Samstag, den 24. Februar 2007
Seite: Nr.24


eingestellt : 05.03.2007

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