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Trockenmauer im Natur-Lehrpfad

Kulturlandschaftselement wieder herrichten

Den Umweltpreis des Landkreises Kusel konnte erst vor wenigen Wochen die Ortsgemeinde Jettenbach in Empfang nehmen. Ausgezeichnet wurde die Ortsgemeinde für ihre vorbildliche Nutzung nachhaltiger Energien und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe in der Mehrzweckhalle und dem Kindergarten. Als Ortsbürgermeister Bernd Ginkel den Gewinn entgegennahm, hatte er für den Geldpreis in Höhe von 500 Euro bereits eine Verwendung: den geplanten ¸¸Natur-Lehrpfad" in der Ortsgemeinde.


Bereits jetzt haben die notwendigen Arbeiten begonnen, die Trockenmauer, ein so genanntes Kulturlandschaftselement, wurde am Ortseingang Jettenbach aus Richtung Rothselberg her kommend freigelegt. Vom Herbst 2004 bis Frühjahr 2005 werden dort die geplanten Landespflegemaßnahmen durchgeführt. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme werden sich auf geschätzte 15.000 Euro belaufen, vom Land sind der Ortsgemeinde bereits Zuschüsse zugesagt.


Das ausgewählte Wegstück für die Errichtung des naturkundlichen Lehrpfades zeigt auf der Strecke mit der Trockenmauer, den Streuobstwiesen und dem Blick an den Dorfrand alte Kulturlandschaft, gleichzeitig aber auch Naturkundliches, nämlich Pflanzen und Tiere der Wiesen, an Böschungen in der Trockenmauer. Besonders der Bau und die Pflege von Trockenmauern soll mit dem Natur-Lehrpfad verdeutlicht werden. Durch die günstige Lage der Trockenmauer nahe des Kindergartens und der Grundschule sind bereits die wichtigsten Zielgruppen eines solchen Lehrpfades angesprochen. Nur wenig weiter entfernt liegt die Jugendherberge, wo oftmals Schulklassen zu Gast sind. So können Besucher ab dem Sommer 2005, wenn der Lehrpfad fertiggestellt ist, eine Trockenmauer auch als Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen erfahren.


Unterstützt wird die Ortsgemeinde bei ihrem Vorhaben von Mitarbeitern der Pollichia-Ortsgruppe Kusel. Denn bis zur Fertigstellung des Lehrpfades gilt es nicht nur die Mauer anschaulich herzurichten, das heißt in ihren unterschiedlichen Zuständen von gepflegt bis ungepflegt, unverkrautet unverbuscht bis verbuscht und in ihrer weiteren Vielfalt zu zeigen, sondern auch entsprechendes Material wie Info-Broschüren und Lehrmaterial sowie eine Infotafel zu entwerfen und bis zur Eröffnung bereit zu stellen.


Ortsbürgermeister Bernd Ginkel freut sich schon darauf, wenn die alte Trockenmauer so einer lehrreichen Nutzung zugeführt werden kann, was hoffentlich viele tun. (asi)



SCHEIFB / SCHEIFB
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.138
Datum: Donnerstag, den 17. Juni 2004
Seite: Nr.17
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper


eingestellt : 18.06.2004

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