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Ganzheitliche Energiesparmodelle und mehr

GINSWEILER: Polnische Delegation über Maßnahmen der Dorferneuerung informiert

Die Dorferneuerungsgemeinden Konken, Jettenbach und Ginsweiler standen auf dem Besuchsprogramm einer 30-köpfigen Delegation aus der polnischen Partnerregion Oppeln. Zu Gast waren überwiegend Bürgermeister, Ortsvorsteher und Fachleute aus der Verwaltung. Bereits seit Mitte der 90er Jahre unterstützt der Landkreis die Woiwodschaft Oppeln beratend in Fragen der Dorferneuerung.

In Konken erhielten die Besucher mit der Vorstellung des ??Hauses der Kulinarischen Landstraße" Einblick in ein Modell, dem für die touristische Entwicklung des Landkreises große Bedeutung zugemessen wird.

In Jettenbach galt das Interesse einem ??ganzheitlichen Energiesparmodell" für Kindergarten, Grundschule und Mehrzweckhalle. Die Energie für die Gebäude wird gewonnen aus einer Kombination regenerativer Quellen wie Holz und Sonne. Heizungswärme wird erzeugt mit Holzpellets, Strom wird gewonnen mit Hilfe einer Photo-Voltaik-Anlage.

In Ginsweiler konnten die Teilnehmer erfahren, wie man durch ein stark ausgeprägtes bürgerschaftliches Engagement die Dorferneuerung beleben kann. Nur wenige Gemeinden schaffen es wie Ginsweiler, sich auf die tatkräftige Hilfe der Bürger stützen zu können. In seiner Ansprache an die polnischen Gäste stellte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Scherer die zahlreichen Maßnahmen vor, die ohne Mitarbeit der freiwilligen Helfer nicht möglich gewesen wäre. Jüngstes Beispiel ist die grundlegende Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses, bei dem 6000 unentgeltliche Arbeitsstunden (30 Prozent der Gesamtkosten von 350 000 Euro) erbracht wurden. Auch bei zahlreichen anderen Maßnahmen packen die Bürger an, zum Beispiel bei der Friedhofsgestaltung, beim Aufstellen und Herrichten von Sitzbänken und Tischen und vielem mehr. Nicht berücksichtigt sind Arbeiten wie das Pflegen der Grünanlagen, das Pflanzen von Bäumen, Kerwe, Weihnachtsmarkt und andere Veranstaltungen. Von so viel Engagement zeigte sich die Delegation sehr beeindruckt.

Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lauterecken, Hans Habermann, hieß die Vertreter der polnischen Kommunen willkommen. (asi)



PORTP / PORTP

Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.212
Datum: Samstag, den 11. September 2004
Seite: Nr.17
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper


eingestellt : 14.09.2004

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