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„Wer resigniert, hat schon verloren"

JETTENBACH : Unterschriftenaktion gegen geplante Schließung der Post-Partnerfiliale angelaufen - Unterstützung aus Südpfalz

Das wollen sich Bürgerinnen und Bürger aus Jettenbach und Umgebung nicht gefallen lassen: Mit einer Unterschriftenaktion protestieren sie gegen die Schließung der Post-Partnerfiliale in der Hauptstraße 36. Ähnlich wie in bundesweit insgesamt 1000 Ortsgemeinden soll auch hier die Post schließen, zum 31. Juli. Über den Mobilen Post-Service soll dann die postalische Versorgung erfolgen.

Per Schreiben vom 20. Januar wurde die Ortsgemeinde über die Schließungspläne informiert. Das Partnermanagement der Deutschen Post begründet die Schließung mit betriebswirtschaftlichen Gründen.

Ortsbürgermeister Bernd Ginkel hat bereits in der Januar-Sitzung des Ortsgemeinderats über den Sachverhalt informiert und ein Protestschreiben verfasst. Darin betont Bernd Ginkel die Bedeutung der postalischen Versorgung durch die Postfiliale Jettenbach für mehrere Ortschaften in der Umgebung. In einem Umkreis von etwa zehn Kilometern sei dann keine Postfiliale mehr vorhanden.

„Wohin", so heißt es in dem Protestschreiben, „sollen alte, behinderte Menschen, Menschen, die nicht mobil sind, ihre Briefe und Pakete bringen? Wo sollen sie ihre Briefmarken kaufen und Auskünfte einholen? Wo und wie sollen sie ihre nicht zugestellte Post abholen?"

Unerwartete Hilfe hat Ginkel von einem Amtskollegen, Dr. Hanns-Christian Conrad aus Gossersweiler-Stein in der Nähe von Landau, erhalten. Dieser hat sich an alle von der Schließung betroffenen Gemeinden in der Pfalz gewandt. „Wer resigniert, hat schon verloren", heißt es in dem Schreiben. Er bittet darin, sich in einer gemeinsamen Aktion stark zu machen für die Erhaltung der Postfilialen. Um der „Schließungswut", so formuliert es Stein, entgegenzutreten, sind erst einmal Unterschriftsaktionen geplant, danach ein gemeinsames Treffen.

Die Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog (SPD) und Norbert Schindler (CDU) hatten sich schriftlich an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG, Dr. Klaus Zumwinkel gewandt. Zugesagt wurde in einem Gespräch von Gustav Herzog mit Thomas Schlitt, dem Regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post AG, dass die angekündigten Schließungen der Post-Partner-Filialen im Wahlkreis 212 noch einmal überprüft werden. Im Kreis Kusel geht es außer Jettenbach noch um Offenbach-Hundheim.

Protestschreiben und Unterschriftsliste wurden in Jettenbach über das Amtsblatt verteilt. Auch bei Bernd Uhl, der die Postfiliale „In Bäckersch" erfolgreich betreibt, liegt die Unterschriftsliste aus. (asi)

SCHEIFB / SCHEIFB
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.50
Datum: Dienstag, den 01. März 2005
Seite: Nr.13
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eingestellt : 01.03.2005

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