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Neue Aufgabe mit Freude angepackt

Anja Lebkücher seit März neue Pfarrerin der Gemeinde

Es ist kein leichtes Erbe, dass sie angetreten hat: Ihr Vorgänger wirft lange Schatten. Hat sich doch Pfarrer Matthias Schwarz in seiner Gemeinde einer ungeheueren Beliebtheit erfreut. Doch warum sollte dies ihre Aufgabe erschweren? Auf einem gut bestellten Feld lasse sich doch sicherlich schön arbeiten, da könne man doch aufbauen, zeigt sich Anja Lebkücher optimistisch. Und sie packt ihre neue Aufgabe mit Verve an. Sie freut sich auf die Herausforderung, freut sich auf die Arbeit in ihrer ersten „eigenen" Gemeinde.

Seit Anfang März wirkt die 30-jährige in der Pfarrei Jettenbach mit den Orten Kollweiler, Bosenbach und Oberstaufenbach. Nachdem Pfarrer Matthias Schwarz im Februar nach rund zehn Jahren Jettenbach Lebewohl gesagt hat und nunmehr das Amt des Dekans in Otterbach ausfüllt, hatten die Verantwortlichen der Pfälzischen Landeskirche in Speyer rasch für die Nachfolge gesorgt. Die Wahl fiel auf Anja Lebkücher, die nun ihre erste Stelle als Seelsorgerin angetreten hat.

„Fertige" Pfarrerin ist die junge Frau bereits seit zwei Jahren. Nach ihrer Ordination hatte sie allerdings zunächst keine Stelle angenommen, sondern sich für zwei Jahre beurlauben lassen. Diese Zeit hat sie genutzt, ihre Dissertation auf den Weg zu bringen. Die künftige Doktorin der Theologie freut sich mächtig darüber, jetzt wieder in einer Gemeinde zu arbeiten, wie sie es zuletzt als Vikarin getan hat.

Zunächst für ein Jahr soll sie nach den Vorstellungen Speyers in Jettenbach wirken. „Von mir aus gerne länger", kann sich Anja Lebkücher eine längere Dienstzeit in der westpfälzischen Gemeinde gut vorstellen. Die Zeit wird"s zeigen. Jedenfalls fühlt sich die Pfarrerin in ihrer neuen Gemeinde sehr gut aufgenommen. „Die Menschen sind sehr offen, freundlich", schätzt die in Godramstein bei Landau geborene Südpfälzerin die Menschen in der Westpfalz. Die indes kennt sie schon länger, denn sie lebte als Jugendliche in Landstuhl, machte dort auch Abitur. Nach ihren Studienjahren in Heidelberg, Berlin, Tübingen und im schottischen Aberdeen sowie ihrem Vikariat zog sie dann vor gut drei Jahren nach Odenbach - der Liebe wegen. Denn dort hatte ihr Mann - Pfarrer Stephan Heinlein - seinerseits seine erste Pfarrstelle angetreten.

Ihr Ehemann wirkt weiterhin in der Lautergemeinde. Klar ist daher, dass auch Anja Lebkücher in Odenbach wohnen bleibt. Darin sieht sie aber keinen größeren Nachteil: Täglich fährt sie am Morgen nach Jettenbach und kehrt erst am Abend wieder heim. „Es gibt ja viele Menschen, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln, und noch einen viel weiteren Weg haben", sagt die 30-Jährige. Ihre erste größere Bewährungsprobe - das Osterfest mit einem Osternachtsgottesdienst in Bosenbach - hat sie bestanden. Und freut sich nun auf all das, was - nach zwei Jahren am Schreibtisch - an Aufgaben in der Gemeinde noch auf sie zukommen mag. (cha)

SCHEIFB / SCHEIFB
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.82
Datum: Samstag, den 09. April 2005
Seite: Nr.18
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper


eingestellt : 11.04.2005

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