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Gemeinsam Leben in Gemeinde besser machen

JETTENBACH: Fortschreibung der Dorferneuerung widmet sich demographischer Entwicklung - Alternative Energien nutzen

„Gemeinsam leben, gemeinsam planen" lautet das Thema der Dorferneuerung. Und dazu gehört eben auch der Umgang mit der immer rarer - und teurer - werdenden Energie. Zu einem großen Schau- und Informationstag hatte die Gemeinde Jettenbach am Samstag in die Musikantenlandhalle eingeladen. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich über die Möglichkeiten alternativer Energien informieren.

„Saubere Energie - für die Zeit nach Öl und Gas", „Energiefelder im eigenen Garten", oder „Wärmepumpen - Gas und Öl sind für uns Luft" - sind die Schlagworte der energetischen Modernisierungsmöglichkeiten für innovatives Heizen. Die Ausstellung ist das Ergebnis der vor etwa einem Jahr begonnenen Fortschreibung der Dorferneuerung. Bewusst hat die Ortsgemeinde nicht den Schwerpunkt auf die Dorfgestaltung gelegt. Das gemeinsame Leben in der Ortsgemeinde vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung steht vielmehr im Mittelpunkt. Um leer stehende Häuser im Dorfkern zeitgemäßen Wohnansprüchen anzupassen, soll insbesondere auch regenerative Energie genutzt werden.

Dies ist für die bei der Dorferneuerung mitarbeitenden Ingenieure Professor Dr. Hans Dennhardt, Christian Pörsch und Andreas Hartenfels ein hervorragender Ansatz. Die Ortsgemeinde habe, so betont Christian Pörsch, mit dem Einbau der Holzhackschnitzelheizung und einer großen Photovoltaikanlage an dem Verbund von Musikantenlandhalle, Grundschule und Kindergarten bereits vor Jahren innovative Wege beschritten.

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern haben die Dorferneuerer weitere Themenschwerpunkte erarbeitet, um die man sich kümmern will. Dazu gehören schnelles Internet, Miteinander leben, Dorftreffpunkt, die Renaturierung des Jettenbachs und das Bauen im Bestand. Diese Bereiche stellte Christian Pörsch auch während der Energieschau den Bürgerinnen und Bürgern vor.

Die Idee für die Schau ist im Arbeitskreis Dorferneuerung mit einem Mitarbeiterstamm von etwa 20 Bürgerinnen und Bürgern entstanden, und somit ein erstes herausragendes Ergebnis der Dorferneuerung. Dies, so Christian Pörsch, lasse auch die weiteren Projekte in einem positiven Licht erscheinen. So wird zurzeit ein geeigneter Standort für einen Dorftreffpunkt gesucht. Angedacht ist, die „alte Schule" auszubauen.

Schon in Vorbereitung ist die Renaturierung des Jettenbachs gemeinsam mit Andreas Hartenfels. An einer Stelle hinter dem Feuerwehrgerätehaus wird in den nächsten Monaten am Jettenbach ein „Bacherlebnisbereich" entstehen. Bei der Ausgestaltung werden Schule und Kindergarten mit einbezogen. Ähnlich wie in einem „grünen Klassenzimmer", die es bisher schon in Wäldern gibt, lernen die Kinder vieles über Ufer- und Auenlandschaften. Auch hier ist die Ortsgemeinde schon Vorreiter gewesen: Bereits im vergangenen Jahr wurde der Naturlehrpfad fertig gestellt.

Wichtig sei es, so Ortsbürgermeister Bernd Ginkel, dass die angegangenen Projekte und Themen zu Jettenbach passten und der Ort als attraktive Wohngemeinde erhalten werde.

Viele Jettenbacher nutzten die Ausstellung, um sich unverbindlich über Kosten und Möglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen zu informieren. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen über staatliche Finanzierungs- und Fördermittel. (asi)

SCHEIFB

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.76
Datum: Dienstag, den 01. April 2008
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '3385102'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


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